Leider dürfen wir nicht wie beworben auf die 2€ Eigenbeteiligung bei der Ausgabe der FFP2-Masken verzichten. 
Hintergrund ist das Gerichtsurteil des Landgerichts Düsseldorf vom 22.01.2021.

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Liebe Kunden/innen,

auf behördliche Anordnung müssen auch wir leider unsere Kosmetikbehandlungen im Syring vis a vis Studio einstellen. Dienstag- bis Freitagvormittag ist aber weiterhin immer eine Kosmetikerin für Sie als Ansprechpartnerin zu Ihren Haut- und Pflegebedürfnissen in der Syring Apotheke vor Ort.


Das gesamte Apothekenteam ist für Sie weiterhin Mo. bis Fr. 8:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 8:30 bis 16:00 Uhr da. Oder nutzen Sie auch unseren erweiterten Botendienst nach telefonischer Bestellung. Wir hoffen sehr, dass wir Sie in unseren Kosmetikkabinen bald wieder verwöhnen dürfen.

 

Ihr Syring vis a vis Kosmetikteam
Petra Jensen, Shohreh Maleknia, Maryam Djavaherian und seit Dezember nach ihrer Elternzeit auch wieder da: Giovanna Schlösser.

Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!


Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

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FFP2-Masken unter freiem Himmel - nützlich oder unsinnig?




Eine kurze Begegnung mit Menschen an der frischen Luft ohne Maske halten Experten für ungefährlich. Foto: Kira Hofmann/dpa-Zentralbild/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa) - Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen klettern, treibt es die Menschen aus dem Haus. Manche tragen ihre FFP2-Masken zum Schutz gegen das Coronavirus dann auch unter freiem Himmel, selbst wenn sie auf weitläufigen Straßen oder in Parks unterwegs sind.


Dabei ist es dort in den meisten Fällen gar nicht verordnet. Macht es trotzdem Sinn?


BEHAUPTUNG: Wer sich wirklich vor Corona schützen will, muss auch draußen FFP2-Maske tragen


BEWERTUNG: Nicht belegt.


FAKTEN: Bundesweit müssen in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften entweder einfache OP- oder partikelfilternde FFP2-Masken getragen werden. Erstere schützen vor allem den Gegenüber, zweitere zusätzlich auch die Träger selbst.


Schon lange sind sich Experten einig: In Innenräumen ist die Gefahr einer Corona-Infektion wesentlich höher als an der frischen Luft. Dennoch ziehen auch dort manche ihre FFP2-Masken über Nase und Mund.


Grund dafür ist wohl die Sorge, in eine sogenannte Aerosol-Wolke zu geraten. Diese bildet sich bei allen durch das Ausatmen vor dem Mund und kann bei Infizierten Coronaviren enthalten. Reden Menschen miteinander, dann werden diese Aerosole dem Gesprächspartner quasi ins Gesicht gepustet. Während sich in ungelüfteten Zimmern die Viren sammeln können, wird die ausgeatmete Luft im Freien aber schnell verdünnt und abtransportiert, wie die Gesellschaft für Aerosolforschung (GAeF) in Köln mitteilt.


Eine kurze Begegnung mit Menschen an der frischen Luft hält der frühere Präsident der Internationalen Gesellschaft für Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch, für ungefährlich. Die Menge an Viren, die man im Vorbeigehen womöglich abbekomme, reiche für eine Infektion nicht aus, sagte der Berater der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA jüngst dem Deutschlandfunk Kultur. «Joggen, Laufen, Wandern, Spazierengehen, das halte ich für absolut ungefährlich.»


Auch die GAeF gibt in ihrem Positionspapier Entwarnung: «Im Freien finden so gut wie keine Infektionen durch Aerosolpartikel statt.» Vorsicht sollte man allerdings walten lassen in Gruppen, bei denen keine Mindestabstände eingehalten und/oder keine Masken getragen werden - zum Beispiel bei längeren Unterhaltungen.


Bisher gelten für das Robert Koch-Institut (RKI) Menschen, die auch im Freien ohne jeglichen Schutz länger als 15 Minuten und mit weniger als 1,5 Meter Abstand mit einem Infizierten zusammenstehen als Kontaktpersonen mit «höherem Infektionsrisiko».


Zu lange eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, kann andererseits durchaus kontraproduktiv sein: weil die feuchte Ausatemluft die Wirksamkeit der FFP2-Masken vermindert. Die GAeF warnt, mit der Zeit verliere das Material seine elektrische Ladung. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) schreibt: «Eine durchfeuchtete Maske sollte abgenommen und gewechselt werden.»


Nach Angaben des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik in Kaiserslautern besteht zudem die Gefahr einer sogenannten Infektionsbrücke zwischen Träger und Umgebung: Bei feuchtem Material könnten auch bei FFP-Modellen etwa durch Husten oder Niesen Tröpfchen von der Außenfläche der Maske in die Umgebung geschleudert werden.


Grundsätzlich sind FFP2-Masken aus Sicht der Hersteller nicht zur Wiederverwendung vorgesehen. Experten der Fachhochschule Münster zufolge, die seit Monaten diese Modelle untersuchen, lassen sich aber auch durch Atemluft durchfeuchtete Masken bis zu fünf Mal aufbereiten - indem man sie etwa mindestens eine Woche lang an der Luft trocknet.


© dpa-infocom, dpa:210222-99-540989/2



Autor: Kira Hofmann - 22.02.2021