Leider dürfen wir nicht wie beworben auf die 2€ Eigenbeteiligung bei der Ausgabe der FFP2-Masken verzichten. 
Hintergrund ist das Gerichtsurteil des Landgerichts Düsseldorf vom 22.01.2021.

An­ge­bo­te

Un­se­re re­gel­mäßi­gen An­ge­bo­te ori­en­tie­ren sich an der sai­so­na­len Nach­fra­ge. Es lohnt sich al­so, bei uns vor­beizuschau­en. Üb­ri­gens auch hier auf der In­ter­net­sei­te, auf der wir un­se­re An­ge­bo­te ak­tu­ell zei­gen.


Wei­ter

Vorbestellen

Sie haben ein Rezept oder brauchen bestimmte Artikel und möchten nicht Gefahr laufen, auf die Belieferung zu warten? Mit unserer einfachen Vorbestellfunktion melden wir uns, ob und wann das Produkt für Sie da ist.


Weiter

Not­dienst

Je­der kennt das: Ein Not­fall er­for­dert schnel­les Han­deln. Z.B. nach ei­nem nächt­li­chen Be­such ei­ner Not­fall­pra­xis oder mit Kin­dern, die nachts krank wer­den. Der Apo­the­ken­not­dienst ist ei­ne wich­ti­ge Leis­tung.


Zum Not­dienst­plan

Leis­tun­gen

Ha­ben Sie ge­sund­heit­li­che Fra­gen oder Wün­sche? Schau­en Sie ein­mal in un­se­re Leis­tungs­über­sicht. Sie wer­den über­rascht sein, was wir al­les für Sie und Ih­re Ge­sund­heit tun kön­nen.


Wei­ter

Syring Apotheke in Aktion

Aktuelle Hinweise, Aktionen und Veranstaltungen
 

Liebe Kunden/innen,

auf behördliche Anordnung müssen auch wir leider unsere Kosmetikbehandlungen im Syring vis a vis Studio einstellen. Dienstag- bis Freitagvormittag ist aber weiterhin immer eine Kosmetikerin für Sie als Ansprechpartnerin zu Ihren Haut- und Pflegebedürfnissen in der Syring Apotheke vor Ort.


Das gesamte Apothekenteam ist für Sie weiterhin Mo. bis Fr. 8:30 bis 20:00 Uhr und Samstag 8:30 bis 16:00 Uhr da. Oder nutzen Sie auch unseren erweiterten Botendienst nach telefonischer Bestellung. Wir hoffen sehr, dass wir Sie in unseren Kosmetikkabinen bald wieder verwöhnen dürfen.

 

Ihr Syring vis a vis Kosmetikteam
Petra Jensen, Shohreh Maleknia, Maryam Djavaherian und seit Dezember nach ihrer Elternzeit auch wieder da: Giovanna Schlösser.

Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!


Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

Botendienst

Sie brauchen etwas aus der Apotheke, können oder wollen aber nicht zu uns kommen? Sie waren bei uns, aber wir hatten das Präparat nicht auf Lager?

Alles kein Problem. Mit unserem Botendienst, der mit Autos in Köln-Niehl unterwegs ist, kommen wir gerne und kostenlos bei Ihnen vorbei.

Jeden Monat neu!

Attraktive Angebote

Informiert

Unser Gesundheits-Magazin

Warum der Impfpass nicht verloren gehen sollte




Besser, man passt gut auf ihn auf: Der Impfausweis ist ein wichtiges Dokument. Foto: Christin Klose/dpa-tmn - (c)dpa-infocom GmbH

Dresden (dpa/tmn) - Deutschland sucht den Impfpass! Dieser Slogan ist aus einer Informationskampagne bekannt, dem Allgemeinmediziner Klaus Lorenzen entlockt er jedoch allenfalls ein zerknirschtes Lächeln.


«Irgendwie ist der Spruch lustig - aber er ist auch traurig», sagt der Hausarzt aus Langebrück bei Dresden. Denn Lorenzen weiß aus Erfahrung, wie mühsam es sein kann, alte Impfdaten wieder zu beschaffen - und dass diese Mühe manchmal vergeblich ist.


«Es ist ein Personaldokument, das nicht verloren gehen sollte», sagt Lorenzen über den Impfpass. Doch oft genug passiert genau das. Manche verkramen den Impfausweis beim Umzug. Andere vergessen, dass sie ihn im Bankschließfach deponiert oder in ihre Familienchronik gelegt haben. Der Hausarzt erzählt, dass er sich angewöhnt habe, Patienten ohne Impfpass darauf aufmerksam zu machen, wo überall bei anderen seiner Patienten am Ende der Impfpass doch wieder aufgetaucht ist.


Nachträge sind möglich - wenn die Daten vorliegen


Natürlich kann ein Hausarzt auch einen neuen Impfausweis ausstellen. Und er kann, mit Zustimmung des Patienten, auch bei den vorherigen Hausärzten entsprechende Patientendaten anfordern. «Wenn wir Glück haben, sind die Impfdaten dabei», sagt Lorenzen, der stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Hausärzteverbandes ist. Diese Daten ließen sich dann in den neuen Impfpass nachtragen.


Gerade bei jungen Erwachsenen, die zu einem Hausarzt wechseln, klappe das gut, weil beim Kinderarzt die Impfhistorie meist noch vollständig im System vorliege, so Lorenzen.


Generell sind Ärzte verpflichtet, allgemeinmedizinische Unterlagen zu Patienten mindestens zehn Jahre aufzubewahren. Das Problem: Wichtige Impfungen liegen teils viel länger zurück. Und wer weiß noch, ob und wann und gegen was er in den 1980er oder 1990er Jahren geimpft wurde? «Wenn ich keine Unterlagen habe und sie sich auch nicht mehr auftreiben lassen, müsste ich dann eigentlich noch einmal eine Grundimmunisierung machen», sagt Lorenzen. Auffrischen reicht nicht.


Auch die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut (RKI) rät: Fehlen Informationen über Impfungen, die für den Patienten empfohlen - also indiziert - sind, dann sollten sie nachgeholt werden. «Nur dokumentierte Impfungen gelten als durchgeführt.»


Digitale Lösungen könnten helfen


Abhilfe schafft womöglich die Anfang des Jahres ins Leben gerufene E-Patientenakte: Ab 2022 sollen Krankenversicherte dort auch ihre Impfdaten elektronisch hinterlegen können. So können diese Informationen nicht mehr samt Pass in irgendeiner Kiste verschwinden. Einige Krankenkassen bieten bereits einen E-Impfpass an.


Der digitale und elektronisch speicherbare Impfpass befinde sich «bedauerlicherweise noch in den Kinderschuhen», ordnet Klaus Lorenzen ein. Ein Problem dabei: Für jede Arztpraxis sei die separate Anschaffung eines zusätzlichen Impfmoduls zur Verwendung zusammen mit dem Praxis-Verwaltungssystem erforderlich.


Wie ist es eigentlich bei der Covid-19-Impfung?


Bei einer Covid-19-Impfung erhalten Patienten laut Lorenzen momentan immer eine Impfbescheinigung. Das ist ein DIN-A4-Blatt, auf dem die erste und zweite Impfung gegen das Virus bestätigt werden. Lorenzen, der schon in Pflegeheimen gegen Covid-19 geimpft hat, trägt diese zusätzlich immer in den Impfpass ein - sofern der Patient ihn findet.


Laut dem Bayerischen Gesundheitsministerium wird «die Coronaschutzimpfung, wie jede andere Impfung auch, im Impfausweis oder in einer Impfbescheinigung dokumentiert.» Das deckt sich mit den Vorgaben zur Impfdokumentation im Infektionsschutzgesetz.


© dpa-infocom, dpa:210219-99-514149/2



Autor: Christin Klose - 22.02.2021