Ab sofort: Kostenlose Ausstellung des digitalen Impfnachweises unter Vorlage des Impfpasses oder der Impfbescheinigung und eines gültigen Lichtbildausweises.
 

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Syring Apotheke in Aktion

Aktuelle Hinweise, Aktionen und Veranstaltungen
 

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ab dem 31.05.2021 begrüßen wir Sie wieder herzlich in unseren    Kosmetikkabinen Syring vis a vis !

 

Bitte beachten Sie unser umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept:

- Sie benötigen einen max. 48 Stunden alten negativen Schnelltest

  (Test Vorlage digital oder in Papierform)

- Sie sind mind. 14 Tage vollständig geimpft (Impfpass Vorlage)

- Sie sind Genesen (Vorlage positiver PCR Test mind. 28 Tage, max. 6

   Monate alt oder dann 14 Tage nach Impfung)

- bitte tragen Sie einen medizinischen Mundschutz (OP/ FFP2 Maske)

- halten Sie vor und in den Räumlichkeiten bitte einen Abstand von

  mind. 1,5 m

- Wir stellen Handdesinfektion vor den Kabinen zur Verfügung

- wenn Sie sich krank fühlen, Husten oder Fieber haben, sagen Sie Ihren

  Termin bitte ab

- bei Kontakt zu Corona positiv getesteten Personen oder

  Verdachtspersonen sagen Sie ebenfalls bitte ab

- wir arbeiten mit FFP 2 Maske, Gesichtsvisier und Handschuhen die

  komplette Behandlung hindurch


 

Wir freuen uns, Sie wieder verwöhnen zu dürfen und möchten Sie darauf hinweisen, dass wir z.Zt. noch nicht alle Behandlungen anbieten können. Bitte vereinbaren Sie nur telefonisch mit einer unserer Kosmetikerinnen einen Termin, wir geben Ihnen dann weitere Information zu dem gesamten Ablauf.

Ein echter Vorteil für Sie: Ihr Rezept wird digital!


Wir sind bereit und warten nur noch auf den Startschuss der Bundesregierung: Dann können Sie die Vorteile des neuen E-Rezepts bei uns voll ausschöpfen.

Botendienst

Sie brauchen etwas aus der Apotheke, können oder wollen aber nicht zu uns kommen? Sie waren bei uns, aber wir hatten das Präparat nicht auf Lager?

Alles kein Problem. Mit unserem Botendienst, der mit Autos in Köln-Niehl unterwegs ist, kommen wir gerne und kostenlos bei Ihnen vorbei.

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Medikamente zum Tabak-Ausstieg sollen Kassenleistung werden




Mit dem Rauchen aufzuhören, fällt Tabak-Abhängigen meist schwer. Medikamente können dabei helfen. Laut Gesundheitsausschuss des Bundestages sollen künftig die Krankenkassen die Kosten dafür tragen. Foto: Andrea Warnecke/dpa - (c)dpa-infocom GmbH

Berlin (dpa) - Von ihrer Sucht wegzukommen, fällt vielen Rauchern schwer - am Geld soll das seltener scheitern. Medikamente für einen Tabak-Ausstieg sollen nach Plänen der großen Koalition künftig von der Kasse bezahlt werden können.


«An keiner anderen Droge sterben weltweit und auch hier in Deutschland mehr Menschen als an den Folgen des Rauchens», sagte die Bundesdrogenbeauftragte Daniela Ludwig (CSU) nach einem entsprechenden Beschluss des Gesundheitsausschusses am Mittwoch (9. Juni). «Wir werden daher noch in dieser Legislaturperiode dafür sorgen, dass die Unterstützung beim Rauchstopp noch besser, noch zielgerichteter, noch einfacher wird.»


Anspruch auf Arzneimittel zur Tabakentwöhnung


Konkret sollen gesetzlich Versicherte, bei denen «eine schwere Tabakabhängigkeit» festgestellt wurde, Anspruch auf eine einmalige Versorgung mit Arzneimitteln zur Tabakentwöhnung bekommen. Welche Medikamente unter welchen Voraussetzungen in Therapieprogrammen verordnet werden können, soll der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen festlegen. Eine Folge-Versorgung mit solchen Mitteln soll frühestens nach drei Jahren möglich sein. Die vom Ausschuss angenommenen Pläne sollen an ein anderes Gesetz angehängt werden, das der Bundestag am Freitag beschließen soll.


«Tabakentwöhnung wird zur Kassenleistung», sagte Unionsfraktionsvize Stephan Stracke (CSU) der dpa. Dies sei ein fundamentaler Wechsel in der Drogenpolitik. «Damit erleichtern wir rund drei Millionen schwer abhängigen Raucherinnen und Rauchern den Ausstieg aus einer Droge, die oft zu schweren Erkrankungen führt.» Im Rahmen anerkannter Programme bekämen sie Anspruch auf Entwöhnung mit Nikotinpflastern und Arzneimitteln. Die SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar sagte der dpa, vorbeugende Maßnahmen wie Werbebeschränkungen, Warnaufdrucke oder Präventionskampagnen seien wertvoll. Sie reichten aber allein offensichtlich nicht aus, um Erkrankungen zu vermeiden. Der einmalige Leistungsanspruch auf Arzneimittel sei da eine wichtige Ergänzung.


Nikotin-Ersatzpräparate und Verhaltenstherapien


Die Drogenbeauftragte Ludwig sagte: «So hilft der Rauchausstieg nicht nur der Gesundheit, sondern auch dem Geldbeutel.» Die Möglichkeit zur Kostenübernahme zielt auch darauf, dass es viele einkommensschwächere Raucher gibt. Sie soll weitere Anreize setzen, damit mehr Abhängige nach Rücksprache mit dem Arzt oder ihrer Ärztin Ausstiegsbehandlungen angehen. Dazu zählen Programme mit Nikotin-Ersatzpräparaten und Medikamenten, die Entzugserscheinungen mildern - auch verbunden mit Verhaltenstherapien. Insgesamt unternimmt nach Studiendaten nur jeder fünfte Raucher hierzulande überhaupt einen Ausstiegsversuch im Jahr.


Rauchen und ebenso Alkohol richten nach wie vor mit Abstand die größten Gesundheitsschäden in Deutschland an - auch wenn der Konsum zuletzt sank. Jährlich sterben nach Angaben der Drogenbeauftragten rund 127.000 Menschen an den Folgen von Tabak-Konsum. Ludwig will mit einer kürzlich gestarteten Aufklärungskampagne von Bundesregierung und Gesundheitsakteuren auch langjährige Raucher stärker zum Aufhören ermuntern, die seit 20 oder 30 Jahren zu Zigaretten greifen. Auf einer Webseite sind «Rauchstopp-Angebote» mit Hilfsmöglichkeiten gebündelt zu finden - und auch ein «Ersparnisrechner» als Motivation.


Details der Kostenübernahme für Medikamente zum Tabak-Ausstieg sollen noch genauer geregelt werden. Unter dem Anspruch soll zunächst ein Entwöhnungsversuch mit einem Programmdurchlauf zu verstehen sein, wie es in der Begründung des Koalitionsantrags heißt. Der Gemeinsame Bundesausschuss als oberstes Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens soll dann auch noch weitere Voraussetzungen regeln: etwa zu Anforderungen an die Ausstiegsprogramme, für die Arzneimittel verordnet werden können - und wie bestimmt wird, dass man eine «starke Tabakabhängigkeit» hat.


© dpa-infocom, dpa:210610-99-938659/2



Autor: Andrea Warnecke - 10.06.2021